Christoph Müller, M.Ed.

E-Mail: christophz.mueller@gmail.com

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Mein Bezug zur Tiefenhermeneutik
Mich reizt an der Tiefenhermeneutik besonders, dass sie Subjektivität und Emotionalität nicht wie andere Methoden verleugnet und damit verschleiert, sondern sie systematisch und reflektiert in den Erkenntnisprozess einbindet. Darüber hinaus begeistert mich die Vielfalt möglicher Anwendungen: Ich nutze die Tiefenhermeneutik u.a. als Wirkungsanalyse von TV-Serien, als Auswertungsmethode für narrative, verstehende Interviews und als pädagogische Reflexionsmethode.

Interessenschwerpunkte
Pädagogik im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung
Psychoanalytische Pädagogik
Flucht und Trauma
Geschlechtertheorien
Qualitative Forschungsmethoden (besonders: Tiefenhermeneutik)

CV
2007-2011 B.A. Studium der Sozialwissenschaften (Soziologie, Sozialpsychologie, Politische Wissenschaft) an der Universität Hannover
2011-2013 B.A. Studium der Sonderpädagogik an der Universität Hannover
2013-2015 M.Ed. Studium der Sonderpädagogik an der Universität Hannover (Fachrichtungen: Pädagogik bei Beeinträchtigungen der emotionalen und sozialen Entwicklung und Pädagogik bei Beeinträchtigungen des schulischen Lernens. Unterrichtsfach: Deutsch)
2016-2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover: Im Projekt „Pädagogische Professionalisierung mittels Begleitung von Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen“
seit 04/2017 Promotion an der HU Berlin, gefördert durch die Heinrich-Böll-Stiftung. Arbeitstitel des Promotionsprojekts: „Pädagogische Arbeit im sequentiell traumatischen Prozess. Geflüchtete Kinder und Jugendliche in der Schule“.

Publikationen und Vorträge

Monographien
Müller, C. (2016): »Haftschaden«. Die Folgewirkungen von Jugendarrest und Warnschussarrest. Stuttgart: ibidem-Verlag. Link

Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken
Müller, C. (2017): Geflüchtete Kinder und Jugendliche im sequentiell traumatischen Prozess. In: Sievers, I./Grawan, F. (Hrsg.): Fluchtmigration, gesellschaftliche Teilhabe und Bildung (im Druck). Frankfurt am Main: Brandes & Apsel Verlag.

Zimmermann, D./Müller, C./Scheele, L. (2017): Möglichkeiten und Grenzen der reflexiven pädagogischen Beziehungsarbeit. In: Rauh, B. (Hrsg.): Abstinenz und Verwicklung. Schriftenreihe der DGfE-Kommission Psychoanalytische Pädagogik 7 (im Druck). Leverkusen: Verlag Barbara Budrich.

Müller, C. (2016): Imaginierte Opfer. Vom neu inszenierten deutschen Opferdiskurs zum neu artikulierten deutschen Nationalismus. In: Dopke, L./Heinemann, J. u.a. (Hrsg.): Deutsche Kontinuitäten. Hannover: scius, S. 214-247.

Müller, C./Schwarz, U. (2016): Psychosoziale Aspekte der pädagogischen Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen. In: Sonderpädagogische Förderung heute, 61. Jahrgang, S. 23-38.

Horstmann, L./Kreuznacht, K./Müller, C./Redlich, S./Schilling, N. (2015): Klischeeautismus als verlockender Lebensentwurf. Eine tiefenhermeneutische Kulturanalyse der Darstellung von Autismus in der Sitcom The Big Bang Theory. In: Sonderpädagogik in Niedersachsen, 43. Jahrgang, S. 52-60.

Schwarz, U./Müller, C. (2015): Begleitung von Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen. In: Sonderpädagogik in Niedersachsen, 43. Jahrgang, S. 47-51.

Müller, C. (2014): Emotionale Gewalt als Methode. Zur Kritik des Programms »Bei Stopp ist Schluss!«. In: Behindertenpädagogik, 53. Jahrgang, S. 391-399.

Herz, B./Müller, C. (2014): Angst, Beschämung, Isolation für die Lehrerfortbildung? In: Sozial Extra, 38. Jahrgang, S. 39-42.

Müller, C. (2014): Aggression und Männlichkeiten. Geschlechtertheoretische Überlegungen zum Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, 65. Jahrgang, S. 15-21.

Rezensionen und Kommentare
Müller, C. (2016): Rezension zu: David Zimmermann, Matthias Meyer, Jan Hoyer (Hg.) (2016): Ausgrenzung und Teilhabe. Perspektiven einer kritischen Sonderpädagogik auf emotionale und soziale Entwicklung. In: socialnet Rezensionen, 16.11.2016. Im Netz

Müller, C. (2015): Praxis aus Theorie – Theorie aus Praxis. Kommentar zum Text „Geprügelte Hunde reagieren so“ von David Zimmermann. In: Freie Assoziation, 18. Jahrgang, Heft 1/2015, S.102-105.

Müller, C. (2014): Rezension zu: Forschungsgruppe »Staatsprojekt Europa« (Hg.) (2014): Kämpfe um Migrationspolitik. Theorie, Methode und Analysen kritischer Europaforschung. In: Kritisch Lesen, Ausgabe Nr. 33, Juli 2014. Im Netz

Müller, C. (2014): Rezension zu: Sebastian Winter (2013): Geschlechter- und Sexualitätsentwürfe in der SS-Zeitung „Das Schwarze Korps“. Eine psychoanalytisch-sozialpsychologische Studie. In: Psychosozial, 37. Jahrgang, Nr. 135, S. 141-142.

Vorträge und Workshops zum Thema Flucht und Trauma (Auswahl)
(2017): Geflüchtete Kinder und Jugendliche. Pädagogisches Arbeiten im sequentiell traumatischen Prozess. Vortrag in der VHS Hannover im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zur Sozialpsychologie des aktuellen Populismus“ (Hannover, 05.07.2017).

(2016): Beziehung zählt. Pädagogisches Verstehen und Handeln in der Arbeit mit jungen Flüchtlingen. Vortrag bei der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (Hannover, 25.10.2016).

(2016): Pädagogische Arbeit im sequentiell traumatischen Prozess. Geflüchtete Kinder und Jugendliche in der Schule. Vortrag bei der Hessischen Lehrkräfteakademie (Frankfurt, 04.10.2016).

(2016): Geflüchtete Kinder und Jugendliche in der Schule (Vortrag) und Einführung in die Traumapädagogik (Workshop) bei der Deutschen Telekomstiftung (Münster, 27.09.2016).

(2016): Umgang mit Fluchterfahrung und Traumata in der Jugendarbeit. Vortrag und Workshop beim Landesjugendring Niedersachsen e. V. (Hannover, 12.03.2016).

(2015): Flucht. Trauma. Pädagogik. Psychosoziale Aspekte der pädagogischen Arbeit bei Traumatisierung im Kontext von Zwangsmigration. Vortrag im Rahmen des Projekts „LeibnizWerkstatt. Sprachlernunterstützung für Geflüchtete“ (Hannover, 05.12.2015/regelmäßig wiederholend).

Andere Vorträge und Workshops (Auswahl)
(2016): Work Discussion as an Approach in Teachers‘ Training to Broaden Relationship Competences. Potentials and Limitations. Vortrag zusammen mit David Zimmermann auf der First International Conference on Work Discussion (Wien, 11.09.2016).

(2016): Imaginierte Opfer. Vom neu inszenierten deutschen Opferdiskurs zum neu artikulierten deutschen Nationalismus. Vortrag auf der interdisziplinären Tagung „Deutsche Kontinuitäten“ (Hannover, 19.03.2016).

(2015): Die Grenzen der Rationalität. Zur affektiven Dimension von Ideologien. Workshop zusammen mit Matthias Monecke auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Psychoanalytische Sozialpsychologie (Frankfurt am Main, 12.12.2015).

(2015): Pädagogische Professionalisierung mittels Begleitung von Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen. Vortrag zusammen mit Ulla Schwarz auf der Herbsttagung der Kommission Psychoanalytische Pädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (Hannover, 26.09.2015).

(2014): Zur Bedeutung der Geschlechtertheorie für eine (kritische) Sonderpädagogik. Vortrag auf der Bundesfachschaftstagung der Sonderpädagog_innen (Hannover, 06.12.2014).

(2014): Aggression und Männlichkeiten. Soziologische, sozialpsychologische und sonderpädagogische Überlegungen. Jour fixe bei der Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie (Hannover, 12.03.2014). Audio-Mitschnitt im Netz

Mitgliedschaften
Assoziiertes Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) (Sektion Frauen- und Geschlechterforschung, Kommission Psychoanalytische Pädagogik)
Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie (GfpS)
Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie
Forschungswerkstatt Tiefenhermeneutik